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In Gedenken an die Verstorbenen

zurück zur vorherigen Seite   |   Artikel am 20. Dezember 2013 eingegeben

In allen Kulturen, Religionen und Konfessionen nimmt das Totengedenken einen wichtigen Platz ein und gehört zum menschlichen Zusammenleben. Menschen schmücken die Gräber der verstorbenen Angehörigen, es wird ihnen gedacht und ihre Namen werden im Gottesdienst verlesen. Doch wie gehen Pflegeeinrichtungen mit dem Tod ihrer Bewohner um?

Die Seniorenresidenz „Zur Baumschule“ in Weener hat einen besonderen Weg gewählt, um die Erinnerung an die verstorbenen Bewohner zu wahren. So liegt im Eingangsbereich des Speisesaals auf einer stilvollen Kommode ein Buch aus. Hier wird für jeden verstorbenen Bewohner eine Seite gestaltet.

Zudem wurde beim Andachtsraum der Seniorenresidenz eine Gedenkstätte im Garten der Einrichtung errichtet. Dort haben Angehörige, Bewohner und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich von Bewohnern zu verabschieden. Einmal im Jahr findet der „Tag des Lichtes“ in Anlehnung an den Ewigkeitssonntag statt. „Für jeden verstorbenen Bewohner wird nach dem Tod in einer Andacht ein Stein mit dem Namen und Sterbedatum niedergelegt“, erklärt Marlies Pommer von der Sozialen Betreuung der Seniorenresidenz „Zur Baumschule“.

In diesem Jahr leitete die Ehrenamtliche Heidi Loerts die Andacht. Diese handelte von der Rose Jericho, die sogenannte „Auferstehungspflanze“. Die Pflanze erwacht zu neuem Leben, wenn sie auf Wasser trifft. Somit steht sie sinnbildlich für die Zeit der Trauer. „Nach der nötigen Zeit der Trauer und des Rückzuges können wir wieder neu leben“, sagt Marlies Pommer. An der diesjährigen Andacht nahmen etwa 20 Angehörige teil. Sie legten weiße Lilien auf der Andachtsecke nieder. Beim anschließenden Kaffeetrinken wurden viele Erinnerungen ausgetauscht. 

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Julian Valentino Schuschat

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