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Residenz-Gruppe Bremen

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Über uns

„Nicht nur dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben zufügen."

Getreu diesem Motto des berühmten Altersforschers Prof. Dr. Ernst Jokl (1907-1997) hat sich die Residenz-Gruppe Bremen der Aufgabe verschrieben, für alle Phasen des Alters angenehme und erfüllende Wohn- und Lebensbedingungen zu schaffen.

1988 bis 2012: 24 Jahre Residenz-Gruppe Bremen
Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Ideen für die Zukunft verbinden

Ihren Ursprung findet die Residenz-Gruppe Bremen im Jahr 1988, als der heutige Geschäftsführende Gesellschafter Rolf Specht zusammen mit seinem damaligen Steuerberater und zwei weiteren Gesellschaftern die erste Pflegeeinrichtung „Haus Rotbuche" in Bremen-Arsten errichtete und auch selbst betrieb. Dieses Projekt war Neuland, da der private Pflegemarkt damals noch so gut wie gar nicht existierte. „Vor 24 Jahren gab es erst eine geringe Anzahl privater Dienstleister im Pflegebereich und wir begaben uns auf weitestgehend unbekanntes Terrain. So wurde unsere Idee am Anfang noch belächelt, doch wir sahen schon damals die demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft auf uns zukommen", erinnert sich Rolf Specht. Und ihr Instinkt gab ihnen recht: Heutige Prognosen zeigen auf, dass die Zahl der 70-Jährigen und Älteren bis zum Jahr 2020 um 4,8 Mio. und bis 2050 um weitere 6,4 Mio. Menschen ansteigen wird. Demgegenüber stehen die geburtenschwachen Jahrgänge und die gestiegene Lebenserwartung.

Erfolg in Zahlen

Die Residenz-Gruppe Bremen erkannte den wachsenden Bedarf an Pflegeeinrichtungen und verwirklichte bis heute mehr als 50 Bauvorhaben im gesamten Bundesgebiet, darunter 26 durch die eigene Betreibergesellschaft Senioren Wohnpark Weser GmbH geführten Wohnparks mit rund 2.200 Pflegeplätzen sowie 350 Wohnungen mit Service für Senioren. Anfang 2010 stellte das Unternehmen seinen 1.100 Mitarbeiter ein und blickte auf ein Investitionsvolumen von rund 100 Mio. Euro in 2009.

Wer ist die Residenz-Gruppe?

Die Residenz-Gruppe Bremen zählt zu den 15 größten privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen in Deutschland und ist auf die Planung, Realisierung und den Betrieb von Senioren-Wohnparks spezialisiert. Der Verwirklichung jedes einzelnen Wohnparks geht die sorgfältige Auswahl des Grundstücks, die bedarfsgerechte Planung nach den jeweils neuesten Erkenntnissen der Altersforschung, eine gekonnte architektonische Umsetzung sowie eine langfristig sichere, solide Finanzierung, eine damit in Verbindung stehende seriöse Vermarktung und natürlich die Wirtschaftlichkeit voraus. „Unsere Häuser sind verhältnismäßig klein, zwischen 50 und 80 Bewohner finden hier im Durchschnitt ein neues Zuhause", erklärt Rolf Specht. „Diese Größe gewährleistet unsere hohe Wirtschaftlichkeit." Ohne aufgeblähten Verwaltungsapparat koordiniert, finanziert und steuert die Residenz-Gruppe Bremen alle Häuser zentral vom Firmensitz im Herzen von Bremen. „Dabei legen wir großen Wert auf unkomplizierte Wege und Kommunikationsformen zwischen allen Mitarbeitern, das sichert unsere effiziente Arbeit." Dabei strukturiert sich das Unternehmen wie folgt: Die Residenz Baugesellschaft mbH ist die Holdinggesellschaft für sechs 100%-Tochtergesellschaften: Senioren Wohnpark Weser GmbH - die Betreibergesellschaft stationärer Pflegeeinrichtungen und Hauptverwaltung, Altenheim Service GmbH - der Pachtvertragspartner der betreuten Wohnanlagen, IBU Institut zur Beratung sozialer Unternehmen GmbH - Betreuungsdienstleister und Beratung, der ambulante Pflegedienst „Weser" GmbH - die Betreibergesellschaft ambulanter Pflegedienste, Luna Park GmbH Leipzig - Betreibergesellschaft stationärer Pflegeeinrichtungen sowie Medeor Residenzen GmbH - die Betreibergesellschaft stationärer Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Gemeinschaftliches und individuelles Leben schließen sich nicht aus

Alle Wohnparks bieten Möglichkeiten zum generationsgerechten Wohnen mitten in der Gesellschaft, eingebettet in gute nachbarschaftliche Verhältnisse und eine intakte Infrastruktur, häufig in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kindergärten und Schulen gebaut, um den Austausch von Jung und Alt zu fördern. Das Leben in den Pflegeeinrichtungen findet nach dem Hausgemeinschaftsprinzip statt, in Wohngruppen von 12 bis 14 Bewohnern mit eigener Küche und Wohn- und Essbereich sowie in Einzelzimmern, die im Durchschnitt eine Größe von 18 bis 19 Quadratmetern haben - also sechs bis sieben Quadratmeter mehr als nach der gültigen Heimmindestverordnung. Es gibt natürlich auch Doppelzimmer, die entsprechend größer sind. Daneben gehören Pflegeapartments, Miet- und Kaufwohnungen mit hinzuwählbaren Serviceleistungen zum Portfolio.

Eine neue Kultur von Pflege und Betreuung

Dabei dürfen und sollen eigene Möbel mitgebracht werden, Pflanzen und Tiere sind ebenso willkommen. Denn alle Häuser arbeiten nach der „Eden-Philosophie", die ein möglichst normales und eigenständiges Leben der Bewohner zur Grundlage hat. Das heißt, dass Verantwortliche im Pflegedienst nur Rahmenbedingungen liefern und Bewohnern organisatorisch helfend zur Seite stehen. Die Bewohner selbst bilden den Mittelpunkt und sollen je nach Fähigkeit und Möglichkeit ihr Leben weitgehend selbstverantwortlich gestalten und mitbestimmen. Vereinfacht dargestellt: Alle Bewohner stehen als Akteure auf der Bühne und das Pflegepersonal agiert als Helfer im Hintergrund. Diese neuartige Kultur fand vor 15 Jahren ihren Ursprung in den USA, wo der Geriater Dr. William Thomas diese Philosophie entwickelte und verbreitete. In Kanada, England oder der deutschsprachigen Schweiz findet die „Eden-Philosophie" bereits Verwendung, in Deutschland ist sie leider noch weitestgehend unbekannt.

Investitionen in die Zukunft

Doch auch in diesem Jahr steht der Wachstumskurs der Residenz-Gruppe Bremen nicht still. „Wir werden auch in Zukunft verstärkt für andere Betreiber als Projektentwickler und Investor aktiv sein. Wir haben bislang drei Einrichtungen für das Deutsche Rote Kreuz gebaut und beginnen gerade mit dem Bau eines weiteren Hauses für das DRK. Auch für andere private Betreiber sind wir schon aktiv geworden, und wir planen und bauen aktuell einige Projekte in Bremen und Nordrhein-Westfalen", sagt Rolf Specht. Mitte 2009 war die Residenz Baugesellschaft mbH gleichzeitig auf 17 Baustellen für Pflegeeinrichtungen und barrierefreie Wohnungen zu finden. Einen Teil der Häuser laufen anschließend wieder unter der Regie der eigenen Betreibergesellschaft Senioren Wohnpark Weser GmbH. So werden auch in den nächsten Jahren sicherlich zahlreiche weitere Objekte folgen, die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Ideen für die Zukunft verbinden.

Neue Projekte sprechen für sich

Seit April 2009 gehört zur Residenz-Gruppe auch der Ambulante Pflegedienst „Weser" GmbH in Stuhr. Im gleichen Monat veröffentlichte die Residenz-Gruppe Bremen ihre Pläne zum ehemaligen Gelände von Radio Bremen in Schwachhausen. Wo früher Hörfunk-Programme produziert wurden, stehen nun 190 Betten und 100 ambulante Plätze zur Genesung: Aus dem Radio-Funkhaus ist die Reha-Klinik am Sendesaal unter ärztlicher Leitung von Dr. Manju Guha umgebaut worden. Dabei blieb der historische, einst vom Abriss bedrohte Sendesaal auf dem Gelände erhalten. Jetzt gehen Genesung und Musik miteinander einher.

Und noch eine Institution wurde von der Residenz-Gruppe Bremen übernommen: Seit Mai 2009 betreibt sie unter Leitung von Dr. Peter Stremmel das insolvent gegangene Martins-Krankenhaus als Klinik Lilienthal. Mitte des Jahres starteten bereits die ersten Umbaumaßnahmen, um die Stationen zu erweitern und den Patientenkomfort zu erhöhen. Anfang Oktober 2009 bekam die Klinik einen weiteren OP-Saal. Im November 2010 wurde der neue Herz-Kreislauf-Bereich via Module geliefert. Im Januar 2011 wurden darin die ersten Patienten behandelt.

 

Ihr Ansprechpartner

Rolf Specht

Rolf
Specht

Geschäftsführender Gesellschafter
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Christian Nitsche

Christian
Nitsche

Geschäftsführer
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