
Durch den Anbau eines neuen Herz-/Kreislaufbereichs wird sich die Residenz Klinik Lilienthal in Zukunft noch breiter aufstellen. „Erkrankungen im Herz-/Kreislaufbereich sind nach wie vor eine der größten Volkskrankheiten - mit wachsender Tendenz", erklärt Dr. Peter Stremmel, kaufmännischer Geschäftsführer der Residenz Klinik Lilienthal. „Dies liegt allein an der demografischen Entwicklung der Bevölkerung."
Die Bauarbeiten für den rund 900 Quadratmeter großen Anbau stehen kurz vor dem Start. Wie auch beim OP-Saal, der im September 2009 an die Residenz Klinik Lilienthal angebaut wurde, entsteht der neue Herz-/Kreislaufbereich in Modulbauweise. Das bedeutet, dass die einzelnen Module inklusive der medizinischen Innenausstattung geliefert und mit einem Kran auf das vorhandene Fundament gesetzt werden. Nur kurze Zeit später sind sie einsatzbereit. Bei dem Anbau entstehen neben neuer Untersuchungs- und Behandlungsräume auch Platz für rund 15 neue Betten. Ziel ist es, die ersten Herz-/Kreislauf-Patienten bereits im Herbst 2010 behandeln zu können. Das Investitionsvolumen beträgt zwischen 4 und 5 Millionen Euro. „Ein Krankenhaus, das sich nicht weiterentwickelt, läuft schnell Gefahr den Anschluss an die medizinische und medizin-technische Entwicklung zu verlieren", so Stremmel.
Die Residenz Klinik Lilienthal liegt seit gut einem Jahr in der Hand der Residenz-Gruppe Bremen, dessen geschäftsführender Gesellschafter, Rolf Specht, am 1. Juni 2010 zum „Bremer Unternehmer des Jahres 2010" ausgezeichnet wurde. „Wir sind sehr froh, dass der Trägerwechsel geglückt ist", sagt er. „Wir haben das Krankenhaus nicht nur stabilisiert, sondern schaffen weitere medizinische Spezialisierungen im Bereich Herz/Kreislauf, um den Standort zukunftsfähig zu machen und Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen."